Am 30. April weht die Rote Fahne über dem Reichstag und Adolf Hitler nimmt sich das Leben. Es dauert noch zwei Tage, bis sich die Stadt ergibt. Eine Niederlage, die eine Befreiung ist. Auf der Potsdamer Konferenz wird über das Schicksal der Stadt entschieden. Doch das Band, das die Alliierten zusammengehalten hat, zerreißt - und der Kalte Krieg beginnt. Der Winter steht vor der Tür.
Aktuelles ProgrammSamstag, 25.07.2026

Imperien der Geschichte
Berlin - Geteilte Stadt
Nach der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wird Berlin auf der Potsdamer Konferenz in vier Sektoren aufgeteilt. Die geteilte Stadt wird zum Symbol für den Kalten Krieg. Als Inselstadt hinter dem Eisernen Vorhang erlebt Berlin eine historische Luftbrücke, bevor mit dem Bau der Berliner Mauer ein scheinbar unüberwindbares Hindernis zwischen Ost und West entsteht.

Hinter dem Vorhang - Das Bolschoi, die Kunst und der Krieg
In den eineinhalb Jahren vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wurde die Welt hinter den Kulissen des Bolschoi-Theaters dokumentiert. Entstanden ist ein Film, der die aktuelle Diskussion rund um den Umgang mit russischer Kultur aus einer bisher ungesehenen Perspektive zeigt und sich mit dem individuellen Verhältnis von Künstlerinnen und Künstlern innerhalb des politischen Systems befasst.

„Weltgeschichte aus deutscher Sicht“
Programm-Highlights
Die Lust am Reisen
Wie die Deutschen Reiseweltmeister wurden: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft! Beim Tourismus handelt es sich um eine junge Form des Reisens: eine Reise ohne offensichtlichen Zweck. In den 1920er-Jahren können die Deutschen durch gesicherten und bezahlten Urlaub erstmals auf Reisen gehen. Doch die Nationalsozialisten erfinden mit „Kraft durch Freude“ erst den Massentourismus - dieses Konzept hinterlässt auch Spuren im geteilten Deutschland. Bis Mitte der 50er-Jahre verreisen mehr Westdeutsche als vor dem Krieg. Mit Aufkommen des Jumbo-Jets streben die Touristenströme zu billigen Zielen. Mallorca wird zur „Putzfraueninsel“. Heute fahren fast drei Viertel der Deutschen einmal im Jahr in Urlaub. Die Corona-Krise zeigt der Tourismus-Branche jetzt ihre Grenzen.
Kampfflugzeuge der Nazis
Das Flugzeug war die ultimative Maschine in der nationalsozialistischen und faschistischen Ideologie. Kampfpiloten wurden als Helden angesehen, und die stählernen Maschinen, die durch den Himmel rasten, symbolisierten das autoritäre Ethos. Die Regime gaben riesige Summen aus, um Flugzeuge zu bauen, die ihrer Zeit voraus waren.
Menschliches Versagen
Immer wieder werden neue technische Errungenschaften als unfehlbar angepriesen. Doch dahinter steht stets der Mensch. Und der kann versagen. Das ICE-Unglück von Eschede, die Explosion der Raumfähre Challenger oder Implosion des Mini-U-Boots „Titan“ zeigen, wie sensibel die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ist.

„Weltgeschichte aus deutscher Sicht“
Hier können Sie SPIEGEL Geschichte empfangen
Entdecken Sie auch
Lebensnahe Reportagen und spannende Dokumentationen über Wissenschaft, Technik, Umwelt, Abenteuer und Wildlife.
SPIEGEL Geschichte im Livestream: Faszinierende Einblicke in vergangene Epochen und die historischen Hintergründe der großen Themen der Gegenwart.





